Deutschland: „Kirchensteuer“ und finanzieller Reichtum einer schismatischen Kirche. Joachim Heimerl.

7 Giugno 2024 Pubblicato da 2 Commenti


Marco Tosatti

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Pater Joachim Heimerl, dem wir von Herzen danken, stellt Ihnen diese Überlegungen über die deutsche Kirche, ihre Dekadenz und ihren finanziellen Reichtum zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen und Verbreiten.

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Deutschland: Die „Kirchensteuer“ und der Totalausfall des Glaubens.

Von Joachim Heimerl

Katholisch ist, wer getauft und gefirmt ist, und wer den Glauben der Kirche bekennt.

In Deutschland ist das, wie so oft, ganz anders. Hier ist man ausschließlich durch die Kirchensteuer

katholisch, zumindest wenn man steuerpflichtig ist. Diese Steuer ist keineswegs freiwillig, sondern eine Zwangsabgabe, die – dank Adolf Hitler – vom Staat erhoben und direkt an die Kirche abgeführt wird; sogar Nachzahlungen und Vorauszahlungen sind Pflicht.

Dass die Kirchensteuer eine Zumutung ist, ist klar: Die Zugehörigkeit zur Kirche darf nicht von Geldzahlungen abhängig sein.

Dennoch ist die deutsche Praxis rigoros: Wer nicht zahlen will, kann lediglich vor dem Standesamt den „Kirchenaustritt“ erklären, und dies obwohl es diesen „Austritt“ kirchenrechtlich überhaupt nicht gibt. Wer einmal „ausgetreten“ ist, hat schlechte Karten; im Grunde gilt er als „exkommuniziert“, während Häretiker und Schismatiker zur Kirche gehören, solange sie nur ihre Steuern zahlen. Sagen wir es deshalb wie es ist: Wer in Deutschland katholisch ist, muss nichts glauben, sondern nur bezahlen – ich möchte beileibe nicht wissen, was Jesus Christus dazu sagt.

War nicht er es, der die Händler mit einer Geißel aus Stricken aus dem Tempel trieb, weil sie aus dem Ort des Gebetes eine Räuberhöhle gemacht hatten? – Aber sind wir ehrlich: In der „deutschen“ Kirche interessiert sich inzwischen niemand mehr für Jesus Christus; hier geht es wie überall vor allem um eins, nämlich ums Geld. Und dank der Kirchsteuer sprudeln die Einnahmen in unvorstellbarer Höhe.

Dass dieses System überleben konnte, lässt sich mit dem obrigkeitsstaatlichen Denken der Deutschen erklären, aber auch mit ihrer Ignoranz: Nicht einmal der deutsche Papst Benedikt XVI. konnte seine Landsleute davon überzeugen, dass ihre Steuerpraxis der Sendung der Kirche zutiefst widerspricht.

Vor allem aber halten die Bischöfe an der Kirchensteuer so fest wie der Teufel an der armen Seele. Immerhin: Das Steuersystem hat die Kirche in Deutschland unfassbar reich gemacht, aber ebenso glaubenslos und dekadent.

Der mit viel Geld in Szene gesetzte „Synodale Weg“ hat dies erschreckend ans Licht gebracht: Inzwischen leugnen sogar die meisten deutschen Bischöfe die grundlegenden Wahrheiten des katholischen Glaubens; von den Gläubigen nehmen sie aber ungeniert weiter die Kirchensteuer ein.

Wie pervers das ist, zeigt sich aktuell im Erzbistum München und Freising: Dort hat Kardinal Marx nun einen „Synodalen Rat“ etabliert, der die häretischen Beschlüsse des „Synodalen Weges“ durchsetzen soll. Dabei geht es darum, dass Laien taufen, trauen und in der Messe predigen –  all dies trotz römischem Veto und gegen jedes kirchliche Recht.

Die Münchener Katholiken stehen damit vor einem Paradox, das man richtiger schwersten geistlichen Missbrauch nennen sollte: Um „katholisch“ zu bleiben, müssen sie eine „Kirche“ finanzieren, die selber nicht mehr katholisch ist, sondern allenfalls „marxistisch“. –   Tun sie das nicht, werden sie von Marx „exkommuniziert“, der sich als Häretiker und Schismatiker seinerseits längst automatisch die Exkommunikation zugezogen hat.

Solch wirre Zustände werden auf Dauer nicht mehr zu halten sein, und in Deutschland spürt man das Auseinanderbrechen der Kirche inzwischen überall.

Sicher ist: Die Deutschen werden nicht  mehr in die Gemeinschaft der Kirche zurückkehren; das deutsche Schisma ist irreversibel.

Was kann man als deutscher Katholik in dieser Lage noch tun?

Zunächst: Auf Hilfe aus Rom ist nicht zu hoffen. Der Vatikan steckt in den roten Zahlen und braucht das Geld der deutschen Diözesen. Außerdem liebäugelt Franziskus selbst mit den häretischen Ideen der Deutschen; aus diesem Grund hat er ihr Schisma auch nicht ausgebremst.

Damit erleben die deutschen Katholiken derzeit den Totalausfall des Katholischen und dies nach allen Seiten hin.

Wer in Deutschland katholisch bleiben will, hat deshalb keine andere Wahl: Er muss sich klar gegen die häretischen Bischöfe und ihr Kirchensteuersystem entscheiden. Zugleich schließt dies ein tapferes Bekenntnis ein: Katholisch ist nur, wer getauft und gefirmt ist und wer nach den Grundsätzen des katholischen Glaubens lebt. – Ein deutscher Katholik zu sein, heißt heute ein Bekenner gegen häretische Bischöfe zu werden; man fühlt sich beinahe wie in der Zeit des Arianismus.

Allen deutschen Katholiken möchte ich deshalb sagen: Haben Sie keine Angst! Befreien Sie sich vom Zwang der Kirchensteuer, vom Joch der ungläubigen Bischöfe und von der deutschen Häresie! Das ist der einzige Weg, um in Deutschland katholisch zu bleiben. Oder möchten sie lieber „marxistisch“ werden – und dafür auch noch bezahlen?

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2 commenti

  • Tamina ha detto:

    Der Vatikan ist doch durch die Usurpation des Peterstuhls durch den Freimaurer Bergoglios längst selbst schismatisch, und zwar seit Einberufung des Konzils 2013 und dem nachfolgenden “Buena sera”. Installation der Mutter Erde Pachamama anstelle der Gottesmutter im Petersdom und entsprechende Anrufung im Garten, Verbot der alten Messe, Segnung von homosexuellen “Paaren” – da sind die Marxschen Fehltritte des deutschen Klerus doch keine Besonderheit. Der satanischen schismatischen Kirche des Pseudopapstes mit dem anmaßenden Namen Franziskus Adieu zu sagen, ist deshalb die erste Katholikenpflicht, und das schließt den Austritt aus der deutschen Kirche mit ein.

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