VATICAN NEWS AUTOCENSURA IL TEOLOGO CHE AMMETTE: RITI PAGANI AL SINODO.

26 Ottobre 2019 Pubblicato da --

Marco Tosatti

Cari amici e nemici di Stilum Curiae, dietro le alte mura del Vaticano devono essere veramente nervosi. E tanto più nervosi devono essere gli spin doctor mediatici del Pontefice regnante, che dopo aver nominato ieri Maestro delle Cerimonie Pontificie il Comandante della stazione dei Carabinieri, che forse permetterà che le statue della Pachamama appaiono in San Pietro durante la messa di chiusura del Sinodo, si sono esercitati in un bel compitino di censure.

Verso chi? Verso Paul Gunther Süss, teologo cattolico tedesco, che vive e lavora in Brasile dal 1966, uno dei motori nascosti – ma neanche tanto – delle spinte in avanti del Sinodo, e un esempio vivente, insieme agli altri vescovi e prelati di origine tedesca, di come il Sinodo sia un prodotto largamente teutonico, un bell’esempio di colonizzazione culturale e ideologica.

Paul Süss era stato intervistato tempo fa da Vatican News. E aveva parlato liberamente. Ma soprattutto aveva detto, riferendosi alla cerimonia di prostrazioni varie nei giardini vaticani, davanti al Pontefice, e al seguito di altri riti a Santa Maria in Traspontina:

“Poi qualcuno ha scritto che era un rito pagano. Sì, e allora? Anche se quello era un rito pagano, è sempre un gesto di adorazione. Un rito ha sempre a che fare con l’adorazione. Il pagano non può essere liquidato come niente. Che cos’è il pagano? Nelle nostre città non siamo meno pagani che nella giungla. Dovreste pensarci”.

Sarà anche vero, ma in genere non ci prostriamo a sedere all’aria davanti al frigorifero o al televisore. Fingiamo di più.

Però capite bene che in quest’atmosfera, in cui Paolo Ruffini nega – nonostante video e fotografie – che qualcuno si sia prostrato nei giardini vaticani, e anzi rimprovera i giornalisti che fanno domande avventate; il Pontefice che fa ammettere dai carabinieri che le statue Pachamama salvate dalle acque sono state usate in chiesa per dei riti di preghiera; che le polemiche sulle derive pagane del Sinodo stanno montando al calor bianco; beh, che uno delle menti organizzatrici del Sinodo ammetta tranquillamente che sì, nei giardini vaticani sono state celebrate cerimonie pagane, potrebbe, se ci fossero ancora dei giornalisti curiosi a seguire i lavori creare qualche problema.

Così è scomparsa l’intervista, che però potete trovare su questa cache di Google, sostituita da un’altra. In calce ci sono anche i testi in tedesco. Buona lettura.

Testo tedesco della prima intervista: 

Mario Galgano – Vatikanstadt

Die Kritik an den Riten und Symbolen der Indigenen bei der Amazonien-Synode ist auch bei den Synodenvätern angekommen. In verschiedenen Medien wurden einige Elemente bei Veranstaltungen und Gottesdienste zur Synode als heidnisch bezeichnet. Der Experte für Indigenen-Kulturen, Paolo Suess, erläutert uns, dass man den Kontext verstehen und respektieren sollte:

16/10/2019

Synodenvater Merkel: Ökologische Bekehrung notwendig

„Wir Europäer haben ja beispielsweise einen anderen Umgang mit der Zeit. Das ist ja für uns in der Liturgie ganz wichtig. Wenn wir an Deutschland denken, dann ist es ja so, dass wenn die Sonntagsmesse mehr als eine Stunde dauert, dann schauen alle auf die Uhr, weil dann der Sonntagsbraten nicht rechtzeitig fertig wird. Bei den Indigenen geht der Ritus über Stunden und das ist dann nicht ein stilles Sitzen. Da wird getanzt, gesungen und gesprochen. Das ist sehr lebendig. Das müssen wir nicht kopieren. Wir müssen aber verstehen, dass auch die Zeit ein kulturelles Element ist und es gibt Völker, die viel Zeit haben.“

“ Die Indigenen haben viel Zeit für ihre Kinder, die wir Europäer gar nicht mehr haben wollen ”

Gerade dieses Element sei etwas, das die Europäer von den Indigenen aufnehmen sollten.

„Die Indigenen haben viel Zeit für ihre Kinder, die wir Europäer gar nicht mehr haben wollen. Wir lagern sie aus, schicken sie in Kindergarten. Die Schulen sollen dann alles machen, was wir Zuhause gar nicht mehr wahrnehmen wollen. Damit ist die Erziehung gemeint.“

Statt kritisch gegenüber Symbolen der Indigenen zu sein, müsse man auf deren Werte achten.

„Das Zeitverständnis ist verschieden, aber vor allem welche Werte wichtig sind. Ich denke eben an die Kinder, da lohnt es sich, die Zeit zu investieren.“

“ Große Probleme gelten weltweit ”

Man solle allgemein unvoreingenommen gegenüber der Amazonien-Synode sein, so der Ratschlag des Synoden-Teilnehmers Suess, der als eingeladener Experte an der Bischofsversammlung teilnimmt.

„Sagen Sie nicht von vornherein, dass da nichts geht, was man von der Synode hört. Große Probleme gelten weltweit. Was die Synode über die eucharistische Präsenz beschließt, betrifft die Frage, was für uns die eucharistische Präsenz bedeutet. Der Kardinal von Wien, Christoph Schönborn, sagte, dass es in seiner Stadt zu viele Gottesdienste an den Sonntagen gibt. Das ist für sie ein Segen. Aber sie müssen dann doch überdenken, was denn für sie Eucharistie bedeutet.“

Die eucharistische Präsenz sei deshalb in einem solchen Kontext eine Selbstverständlichkeit, die dann aber meist damit zu kämpfen habe, dass ihr kein großer Wert mehr beigemessen werde. Man müsse somit zunächst hören, was die Synode herausbringe und vielleicht könne dies auch ein Gewinn für Gläubigen in Europa sein, so Suess.

„Es ist ja hier durch einige bestimmte Medien spürbar eine Anti-Stimmung gegen die Synode. Als bei dem Eröffnungsritus der Papst im Petersdom uns und die Indigenen abgeholt hatte, war da ein Kanu-Boot zu sehen. Da schrieb dann einer, das sei doch ein heidnischer Ritus. Ja und? Selbst wenn das ein heidnischer Ritus gewesen wäre, dann handelt es sich trotzdem um einen Gottesdienst. Ein Ritus hat immer etwas mit Gottesdienst zu tun. Das heidnische kann man nicht abtun als nichts. Was ist heidnisch? In unseren Großstädten sind wir nicht weniger heidnischer als da im Urwald. Das soll man sich mal überlegen.“

(vatican news)

 

Ed ecco la seconda, in cui la parte in neretto non appare…

Die Kultur in den europäischen Großstädten ist mindestens ebenso „heidnisch“ geworden wie der Vorwurf, dass die Indigenen heidnisch seien und damit die katholische Kirche bedrohen würden. Das sagt im Live-Gespräch mit Radio Vatikan der Indigenen-Experte und deutsche Geistliche Paolo Suess, der seit mehreren Jahrzehnten im Amazonas-Gebiet in Brasilien tätig ist.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Die Kritik an den Riten und Symbolen der Indigenen bei der Amazonien-Synode ist auch bei den Synodenvätern angekommen. In verschiedenen Medien wurden einige Elemente bei Veranstaltungen und Gottesdienste zur Synode als heidnisch bezeichnet. Der Experte für Indigenen-Kulturen, Paolo Suess, erläutert uns, dass man den Kontext verstehen und respektieren sollte:

16/10/2019

Synodenvater Merkel: Ökologische Bekehrung notwendig

„Wir Europäer haben ja beispielsweise einen anderen Umgang mit der Zeit. Das ist ja für uns in der Liturgie ganz wichtig. Wenn wir an Deutschland denken, dann ist es ja so, dass wenn die Sonntagsmesse mehr als eine Stunde dauert, dann schauen alle auf die Uhr, weil dann der Sonntagsbraten nicht rechtzeitig fertig wird. Bei den Indigenen geht der Ritus über Stunden und das ist dann nicht ein stilles Sitzen. Da wird getanzt, gesungen und gesprochen. Das ist sehr lebendig. Das müssen wir nicht kopieren. Wir müssen aber verstehen, dass auch die Zeit ein kulturelles Element ist und es gibt Völker, die viel Zeit haben.“

“ Die Indigenen haben viel Zeit für ihre Kinder, die wir Europäer gar nicht mehr haben wollen ”

Gerade dieses Element sei etwas, das die Europäer von den Indigenen aufnehmen sollten.

Die Indigenen haben viel Zeit für ihre Kinder, die wir Europäer gar nicht mehr haben wollen. Wir lagern sie aus, schicken sie in Kindergarten. Die Schulen sollen dann alles machen, was wir Zuhause gar nicht mehr wahrnehmen wollen. Damit ist die Erziehung gemeint.“

Statt kritisch gegenüber Symbolen der Indigenen zu sein, müsse man auf deren Werte achten.

Das Zeitverständnis ist verschieden, aber vor allem welche Werte wichtig sind. Ich denke eben an die Kinder, da lohnt es sich, die Zeit zu investieren.“

Große Probleme gelten weltweit ”

Man solle allgemein unvoreingenommen gegenüber der Amazonien-Synode sein, so der Ratschlag des Synoden-Teilnehmers Suess, der als eingeladener Experte an der Bischofsversammlung teilnimmt.

Sagen Sie nicht von vornherein, dass da nichts geht, was man von der Synode hört. Große Probleme gelten weltweit. Was die Synode über die eucharistische Präsenz beschließt, betrifft die Frage, was für uns die eucharistische Präsenz bedeutet. Der Kardinal von Wien, Christoph Schönborn, sagte, dass es in seiner Stadt zu viele Gottesdienste an den Sonntagen gibt. Das ist für sie ein Segen. Aber sie müssen dann doch überdenken, was denn für sie Eucharistie bedeutet.“

Die eucharistische Präsenz sei deshalb in einem solchen Kontext eine Selbstverständlichkeit, die dann aber meist damit zu kämpfen habe, dass ihr kein großer Wert mehr beigemessen werde. Man müsse somit zunächst hören, was die Synode herausbringe und vielleicht könne dies auch ein Gewinn für Gläubigen in Europa sein, so Suess.

(vatican news)

§§§




 

SE PENSATE CHE

  STILUM CURIAE SIA UTILE

SE PENSATE CHE

SENZA STILUM CURIAE 

 L’INFORMAZIONE NON SAREBBE LA STESSA

 AIUTATE STILUM CURIAE!

ANDATE ALLA HOME PAGE

SOTTO LA BIOGRAFIA 

OPPURE CLICKATE QUI 




Questo blog è il seguito naturale di San Pietro e Dintorni, presente su “La Stampa” fino a quando non fu troppo molesto.  Per chi fosse interessato al lavoro già svolto, ecco il link a San Pietro e Dintorni.

Se volete ricevere i nuovi articoli del blog, scrivete la vostra mail nella finestra a fianco.

L’articolo vi ha interessato? Condividetelo, se volete, sui social network, usando gli strumenti qui sotto.

Se invece volete aiutare sacerdoti “scomodi” in difficoltà, qui trovate il sito della Società di San Martino di Tours e di San Pio di Pietrelcina


 LIBRI DI MARCO TOSATTI

Se siete interessati a un libro, cliccate sul titolo….


Viganò e il Papa


FATIMA, IL SEGRETO NON SVELATO E IL FUTURO DELLA CHIESA

Fatima El segreto no desvelado

  SANTI INDEMONIATI: CASI STRAORDINARI DI POSSESSIONE

  PADRE PIO CONTRO SATANA. LA BATTAGLIA FINALE

  Padre Pío contra Satanás

La vera storia del Mussa Dagh

Mussa Dagh. Gli eroi traditi

Padre Amorth. Memorie di un esorcista.

Tag: , , ,

Categoria:

Questo articolo è stato scritto da wp_7512482

29 commenti

  • Pier Luigi Tossani ha detto:

    “Nelle nostre città non siamo meno pagani che nella giungla. Dovreste pensarci”.

    C’è del vero, questo succede perché molti non hanno più fede, senza stare a entrare, qui, nel merito del perché ciò è accaduto.

    Ma, di sicuro, non è che risolviamo il problema adorando gli idoli pachamama e priapo. E nemmeno negando l’evidenza, come ha fatto Bergoglio. Una delle cose più irritanti di questa faccenda sono proprio questi tentativi bergogliani, penosi, di prendere la gente per i fondelli.

    Credibilità di Bergoglio sempre più sottozero. Ma faccia come crede, è una sua scelta, della quale però si assume tutte le conseguenze.

  • Mike ha detto:

    Gia che ci siamo, ritorniamo alla Magna Mater, a Cerere, a Iside, che hanno piu’ diritto di essere accolte sul colle vaticano che questa lurida e squallida pachamama.

  • Luigi ha detto:

    Moral della favola, il consulente germanico di Bergoglio che ha scritto l’instrumentum laboris tanto discusso, ha l’onestà di ammettere che in Vaticano si sono compiuti riti idolatrici pagani.
    Non voglio fare l’apocalittico, ma tutto ciò non ricorda le profezie sulla Grande Apostasia?

  • Astore da Cerquapalmata ha detto:

    Ovviamente non sono d’accordo con quanto dice il teologo tedesco, ma apprezzo. Non è un falso come tanti teologi modernisti che mentono sapendo di mentire.
    Dice quello che si vorrebbe sentir dire da tutti e che è una ovvietà: ciò che è accaduto in questo sinodo NON E’ CRISTIANO

  • Milli ha detto:

    Spero che questo teologo cattolico (??) non insegni in qualche università o seminario. 😱
    Come sono caduti in basso, adesso PRETENDONO il diritto di adorare qualunque cosa.

  • Sherden ha detto:

    Accipicchia, però: va bene che l’inglese ormai pare che lo si debba masticare un po’ tutti, ma pure il tedesco…

  • Max ha detto:

    Di fronte a questo scempio continuo della vera dottrina Cattolica ed a questa deriva neoluterana, attendo solo un Cardinale abbia il coraggio di dare il via allo scisma. Chiunque sia lo seguirò…e saremo tantissimi.
    Basta davvero, non se ne può più.

  • Adriana ha detto:

    Ma io a uno con quella faccia non affiderei neppure un cagnolino…solo una Pachamama , – come idolo da compagnia – .
    Appare urgente rivalutare Cardano e anche Lombroso …

  • Enrico66 ha detto:

    In Vaticano ormai regnano falsi profeti.
    Nemmeno profeti, solo falsi.
    Falsari professionisti

  • Umberto ha detto:

    Egregio apra bene le orecchie perché le do un consiglio molto serio. Nei suoi spettacoli di varietà eviti di coinvolgere uomini dell’Arma. Non aggiungo altro.

    • wp_7512482 ha detto:

      A chi si sta rivolgendo?

      • Zuzzerellone ha detto:

        Anni fa ricevevo la rivista dei carabinieri in congedo . Mi pare si chiamasse Fiamme d’argento. L’impressione mia era che l’arma fosse molto devota. Ora o le statue vengono trattenute in caserma perché “corpo del reato ” oppure devono essere restituite al legittimo proprietario. Forse la scelta tra le due opzioni dipende appunto da un un’ufficiale dei carabinieri.

      • LucioR ha detto:

        Certamente a Papa Francesco

      • Sherden ha detto:

        A rigor di logica pare che si stia riferendo al capocomico del varietà, quello che assisteva alla folkloristica prostrazione. Quello vestito di bianco, per intenderci.

    • Milli ha detto:

      Se la prenda con l’argentino.

    • TITTOTAT ha detto:

      Intendendo spettacoli di varietà le cerimonie bergogliane, la conclusione è che sta mettendo in guardia bergoglio, ma non credo che costui abbia il minimo potere di sfidare bergoglio che è tra gli uomini più potenti del pianeta. Pensando invece che i messaggi vengono moderati e che questo, nel pensiero di U., sarebbe rimasto nella solo conoscenza di M.T., credo che spettacolo di varietà possa riguardare l’attività d’informazione del blogger, paventando ritorsioni. Inquietante che tal U. possa essere un carabiniere. Spero di sbagliarmi.

      • Umberto ha detto:

        Non si preoccupi. Chi doveva capire ha capito anche se fa domande retoriche. I Carabinieri inquietano i delinquenti, non le persone per bene. Fanno il proprio lavoro e non si fanno prendere in giro da un Maestro di Gran Varietà.

        • LucioR ha detto:

          Sono d’accordo. L’avevo già scritto, se fosse per loro i Carabinieri impiegherebbero il loro prezioso servizio non certo per recuperare alcuni pezzi di legno.

        • TITTOTAT ha detto:

          Inquietano le persone per bene quando potere religioso e politico si fondono e incombono regimi illiberali, ciò che sta accadendo in Italia, e minacce velate da parte di CnC verso l’ ironia che un giornalista rivolge verso una azione commessa in pubblico, che riguarda la libertà d’informazione, sono un segno INQUIETANTE!

    • Il veritiero ha detto:

      Credo che probabilmente si tratta del carabiniere che ha dovuto lottare corpo a corpo con la pantegana nel tevere per recuperare la pachamama.
      É ancora un po risentito perché la pantegana non ha mollato subito la presa , e si é dovuto bagnare i pantaloni.

  • Marco Matteucci ha detto:

    Infatti caro direttore, su questa pagina della cache di Google che risale al 19 ottobre 2019 c’è addirittura il video integrale (purtroppo in lingua tedesca).
    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:AcfDujYC4s0J:https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-10/amazonien-synode-paolo-suess-indigenen-ritus-wert-zeit-kinder.html

    • Alessandra Carboni ha detto:

      Ma a questo link venerdì tra le 10.30 e le 14.30 qualcuno ha tolto l’audio (era un podcast con la parte riportata dell’intervista) e ha cambiato il testo togliendo la parte finale con la famosa frase “era un rito pagano. E allora? Anche il rito pagano è culto divino” che poi e stata contestata. Io lo so perché stavo trascrivendo il testo completo dell’intervista per il blog di Sabino Paciolla e quando ho ripreso il lavoro ero rimasta senza audio e con l’articolo censurato. Poi Paciolla ha trovato online l’intervista integrale e ho potuto finire il lavoro, ma questa censura mi è parsa pelosa assai e sicuramente preoccupante.